Gesetzlich vorgeschrieben: Berufshaftpflichtversicherung für Steuerberater

In Deutschland ist die Ausübung des Berufs Steuerberater durch das Steuerberatungsgesetz (StBerG) definiert. Dieses sieht vor, dass ein Steuerberater eine Steuerberaterprüfung abgelegt haben muss. Zudem ist der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung zwingend notwendig und im StBerG festgelegt.

 

Steuerberater schützen sich mit der Berufshaftpflicht vor Schadensersatzforderungen

 

Durch Fehlberatung kann es zu einer Schadensersatzforderung von Mandanten gegenüber dem eigenen Steuerberater kommen. Da die Zahlungsforderung zu Lasten des eigenen Vermögens gehen kann, kann die Berufshaftpflichtversicherung den Steuerberater im Falle eines potentiellen Vermögensschadens schützen. Die Berufshaftpflichtversicherung gilt jedoch nur für Schäden die während der Ausübung der versicherten Tätigkeit entstehen. Im Schadensfall wird zunächst geprüft, ob ein Schadensersatzanspruch besteht. Im Falle eines Leistungsanspruchs übernimmt die Berufshaftpflichtversicherung die Kosten der Forderung. Auch bei etwaigen Rechtsstreitigkeiten übernimmt diese anfallende Zahlungen.

 

Steuerberater zählen zu der Berufsgruppe der Freiberuflern. Diese sind laut des Gesetztes verpflichtet, vollumfänglich bei einem Vermögensschaden zu haften. Die Berufshaftpflichtversicherung verhindert, dass der Steuerberater sein eigenes Vermögen zur Zahlung einer Schadensersatzforderung einsetzen muss.

 

Berufshaftpflicht- und Betriebshaftpflichtversicherung: Für Steuerberater sinnvoll

 

 

Für Steuerberater ist der Abschluss einer Berufshaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben. Diese übernimmt jedoch nur Zahlungen bei Vermögensschäden. Im Fall eines Sach- oder Personenschadens übernimmt die Berufshaftpflichtversicherung keine Leistungen. Daher sollten selbstständig tätige Steuerberater zusätzlich eine Betriebshaftpflichtversicherung abschließen. Diese deckt Forderungen bei Personen- oder Sachschäden ab. 

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